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Donnerstag, der 24.08.2017

Allgemeine Informationen


Auf dieser Seite wollen wir Ihnen allgemeine Informationen rund um Holz vermitteln.

Inhaltsverzeichnis


1. Allgemeines über Holz


1.1 Was ist Holz?


2. Laubbäume


2.1 Der Krischbaum


2.2 Die Buche


3. Nadelbäume


3.1 Die Fichte




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1. Allgemeines über Holz


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Holz besteht aus Cellulose und Lignin; es enthält zudem Harze, Wachse, Fette, Öle, Stärke, Zucker, verschiedene Mineral-, Gerb- und Farbstoffe sowie Alkaloide.

Es ist vor allem das Lignin, das aus einer gewöhnlichen Pflanzenzelle die Zelle eines Holzes macht. Lignin (von lateinisch lignum, das Holz) ist nach der Cellulose der mengenmäßig wichtigste Rohstoff im Pflanzenreich. 20 bis 40 Prozent vom Trockengewicht des Holzes bestehen aus diesem »Verholzungsstoff«; bei den Nadelhölzern ist der Anteil höher als bei Laubhölzern. Der komplexe und hochpolymere Stoff ist chemisch und physikalisch fest mit der Cellulose verbunden und macht sie stabil und druckfest. Durch die Ligninbildung verholzen unterschiedliche Pflanzenteile, nicht nur der Stamm. Auch die feinsten Triebe, Würzelchen, Nussschalen und Zapfen, überhaupt viele Früchte und Samen enthalten Lignin ...
(aus: »Holz: das fünfte Element«, Frederking & Thaler Verlag, München, 1999, Text: Maximilian Glas)


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2. Laubbäume


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Foto Krischbaum

Die ersten Kirschbäume Europas wurden schon zu römischen Zeiten eingeführt. Anderst als die traditionellen Apfelbäume wurden die Kirschen eben eingeführt und sich nicht unbedingt natürlich in Europa beheimatet. Kirschbaumholz gilt als ein besonderes Edelholz, das natürlich auch entsprechend verarbeitet und geschützt werden muss. In den edleren Haushalten, kann es schon mal sein, dass man Kirschbaumparkett findet. Aber auch Kirschbaummöbel oder sogar Holzbadewannen aus Kirschbaum sind zu bekommen. Wenn man allerdings eine Badewanne aus Kirschbaumholz kauft, kann man davon ausgehen das hier auch ordentlich mit Holzschutz nachgeholfen wurde. Hier geht es dann weniger um den Schutz vor Holzwürmern. Geradezu überlebenswichtig ist hier die wasserabweisende und wasserundurchlässige Versiegelung.


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Foto Buche

Buchen sind wie die Eichen Laubbäume. Allerdings hat das Buchenholz, lange nicht die gleiche Witterungsbeständigkeit und einen eigenen Holzschutz, wie eine Eiche. In Außenbereichen von Garten, am Gartenzaun oder als Terrasse würde es einfach viel zu schnell verrotten. Deshalb wird Buchenholz auch viel häufiger im Möbelbau verwendet. Mit seinem Roten Kern im Stamm ist das Buchenholz auch ein sehr interessanter Werkstoff für Möbelstücke. Um das Holz der Buche, ausreichend für die Innenbereiche zu schützen, wird es in der Regel gedämpft. Was in der Fachsprache auch mal anfeuern bedeutet und im weitesten Sinne einer thermischen Behandlung entspricht. Dabei wird dann aber nicht nur ein Grundschutz im Holz aufgebaut, sondern auch die Farbgebung im Holz verstärkt. Wer ein fertiges Möbelstück aus Buchenholz hat, das noch nicht weiter behandelt wurde, braucht man für die Innenräume eigentlich nur einen Holzschutz wie Öl oder einen ungiftigen Wasserlack.
Holz der Buche, in der modernen Wohnung
In einer normalen modernen Wohnung ist es eben nicht feucht genug um so ein Holz schon nach wenigen Jahren zu zerlegen, auch wenn die Eigenresistenz der Buche, nicht gerade zu den höchsten gehört. Nicht nur bei Buchenholz, sondern eigentlich bei allen Hölzern die man mit Öl behandeln möchte, muss man sehr genau auf die Sauberkeit der Oberflächen achten. Damit das Öl besser einziehen kann, muss die Oberfläche auch etwas aufgerauht werden. Als altes Hausmittel kann man dazu die Drahtbürsten verwenden, die auch zum Töpfe schrubben gut geeignet sind. Dann streicht man das Möbelstück großzügig mit dem Öl ein.
Wenn es eingezogen ist, kann man die Oberflächen noch mit möglichst feinem Schleifpapier nacharbeiten und die entstandenen Krümel absaugen. Dabei wird auch wieder etwas Öl zum vorschein kommen, dass man wieder in ruhe einziehen lässt. Ist der Ölschimmer verschwunden, pinselt man noch ein letztes Mal dünn über das Holz. Um das dann nachzupolieren, verwendet man am besten einen Lederlappen, der sich nicht so schnell mit dem Öl vollsaugt. Zum Abschluss und vor allem, wenn man Leinöl verwendet hat, muss das Ganze nur noch gut durchtrocknen.


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3. Nadelbäume


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Foto Fichte

Fichten sind immergrüne und einstämmige Bäume. Sie erreichen in der Regel Wuchshöhen von 20 bis 60 Meter, in Ausnahmefällen über 80 Meter, wie etwa Picea sitchensis. Die Baumkrone ist kegelförmig bis walzlich. Der Stammdurchmesser beträgt bis zu 1 Meter, maximal bis 2,5 Meter; bei einzelnen Arten treten Extremwerte von bis zu 4 Metern auf. Ein strauchförmiger Wuchs kommt nur unter besonderen Standortsbedingungen oder bei Mutanten vor.




Last Modified: 21.09.2008